FUNKEN X TUC: ECHOES | Common Matter – Gemeinsam forschen, spekulativ gestalten
Die hier präsentierten Arbeiten sind im Rahmen eines interdisziplinären Workshops entstanden, der sich mit dem biobasierten, spekulativen Material GEOBRIS beschäftigte – einem Werkstoff aus Mehlwurmkot und Kunststoff. Untersucht wurden dessen ästhetische, technische und gestalterische Potenziale an der Schnittstelle von Materialforschung und künstlerischer Praxis.

Common Matter. Eine gemeinsame Arbeit. Foto: Fabian Thüroff.


Der Workshop „Common Matter – Gemeinsam forschen, spekulativ gestalten“

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Diese Ausstellung zeigt Objekte aus einer Zukunft, die wir erst zu erahnen beginnen. Sie bestehen aus GEOBRIS – einem Material aus Mehlwurmkot und biobasiertem Kunststoff. Roh und erdig, für kurze Zeit formbar, dann hart und zugleich verletzlich.

Sichtbar wird hier die Verdichtung einer Woche gemeinschaftlicher Arbeit, in der Künstlerinnen, Forscherinnen, Maschinen und Materialien miteinander in Beziehung traten. Ein Prozess des Spürens, Testens und Hinterfragens – über neue Formen des Arbeitens, des Zusammenwirkens und über das Material als Partner.

Im Umgang mit GEOBRIS wurden sowohl technische als auch körperliche Erfahrungen gesammelt, disziplinäre Grenzen verwischt und neue Ansätze des Gestaltens und Herstellens erprobt. Der Raum verwandelte sich in eine Plattform kollektiver Transformation – zwischen Vergangenheit und Zukunft, Natur und Industrie, Handlung und Konsequenz.


Common Matter ist eine gemeinsame Arbeit der folgenden Personen:

Yana Zschiedrich, Künstlerin und Forscherin, Erfinderin von GEOBRIS.

KünstlerInnen:

Olena Melnyk, Brigita Kasperaitė, Taisiia Kravchenko, Corinna Marie Wolff

Dr.-Ing. Camilo Zopp, Dipl.-Ing. Frank Schubert, Katharina Götz, M.Sc., Philipp Zehrtner, Henry Korb, Dr. rer. nat. Barbara Meier, Dr. rer. nat. Susann Anders,  Dipl.-Chem. Katja Böttcher, Dipl.-Ing. Knut Morgenstern.


Vorstellung der Kunstwerke

Fotografien von Fabian Thüroff.


Die Werke präsentieren die aus den Workshops hervorgegangenen künstlerischen Experimente und Ergebnisse, welche auf den High-Tech-Laboren, Materialien und Kernkompetenzen der drei Forschungszentren der TU Chemnitz – TU MAIN, TU MERGE und TU MeTech – basieren. FUNKEN Akademie bedankt sich bei TU Chemnitz für die Kooperation.