Mission

In der FUNKEN Akademie arbeiten Künstlerinnen und Künstler mit Hochtechnologieinstituten, Forschungseinrichtungen und Technologieunternehmen zusammen. Gemeinsame Experimente bringen Fragen hervor, die den Blick auf Technologie erweitern und neue Anwendungsfelder eröffnen.

Wir leben in einer von Technologie geprägten Zeit, deren Entwicklung schleichend und unsichtbar passiert. Die Auswirkungen von Digitalisierung und Automatisierung sind für alle spürbar, die zugrunde liegenden Prozesse sind es nicht. Die immer schneller werdenden Entwicklungen in Nanotechnologie, Biotechnologie, Augmented Reality, künstlicher Intelligenz und vielen weiteren Feldern verändern unsere Umwelt, unsere Körper und unser Verhalten. Sie bringen Verbesserungen und Unsicherheiten zugleich, und die Frage, was wir davon wollen, wird selten dort gestellt, wo die Technik entsteht.

Hightech-Institute und Technologieunternehmen betreten täglich Neuland. Ihre Forschungen und Innovationen bauen auf immer kleineren Sensoren, leistungsfähigeren Computerchips und neuen Werkzeugen wie dem virtuellen Modellieren auf. Was eine Technologie jenseits ihres Zwecks könnte, bleibt dabei oft unsichtbar, auch für die, die sie entwickeln. Künstlerinnen und Künstler wiederum erhalten in der Regel erst dann Zugang zu diesen Technologien, wenn sie bereits in Produkte eingeflossen sind.

Die FUNKEN Akademie bringt beide Seiten zusammen, bevor das passiert. Künstlerinnen und Künstler arbeiten mit einer Technologie, ohne ihren Zweck zu übernehmen, und machen komplexe Prozesse ästhetisch, poetisch, kurz: sinnlich zugänglich. Für die Partner entstehen daraus neue Fragen an die eigene Arbeit, Demonstratoren und Geschichten, mit denen sich Forschung und Technologie erklären lassen, und in einigen Fällen neue Anwendungen. Ein Wandel wird nicht allein durch Technologie herbeigeführt. Er kommt aus Experimenten, die Ideen generieren, die dem Wandel vorausgehen und ihn begleiten.