Ablauf.
- Gespräch: Labore und Werkstätten, Zeitraum, thematischer Rahmen, Ausstellungsort.
- Ausschreibung oder Einladung: FUNKEN kuratiert mit Ihnen mehrere Künstlerinnen und Künstler.
- Zwei bis drei Wochen Programm in Ihrer Einrichtung: gemeinsames Programm, Zugang zu Laboren und Maschinen, Mentoring durch Ihre Forschenden, Creative Catalyst von FUNKEN.
- Öffentliche Ausstellung am Ende.
- Dokumentation und ein Gespräch über Folgeprojekte und gemeinsame Anträge.
Was entsteht. Verlässlich: mehrere Ergebnisse, ein Netzwerk aus Künstlerinnen, Künstlern und Forschenden, eine Ausstellung, Dokumentation. Möglich: Folgeprojekte und gemeinsame Anträge, in denen Kunst-Wissenschafts-Zusammenarbeit inzwischen Bewertungskriterium ist. Das gelingt auf Augenhöhe, mit Zeit, mit der Erlaubnis zu scheitern, und mit einem Gegenüber im Labor, das mitdenkt statt nur umzusetzen. Die Künstlerinnen und Künstler bekommen dafür, was ihnen sonst fehlt: Zugang zu Technologien, bevor sie in Produkten stecken, ein Labor, ein Honorar und ein Gegenüber, das antwortet.
Was Sie einbringen. Zugang zu Laboren und Maschinen für zwei bis drei Wochen, Forschende als Ansprechpersonen und Mentorinnen und Mentoren, einen Raum für die Ausstellung, oder wir zeigen bei FUNKEN.
Preis und Leistungen. 15.000 EUR je Einrichtung. Enthalten: Honorare der Künstlerinnen und Künstler, Creative Catalyst, Programm, Ausstellung, Dokumentation.
Referenz. Das Format kommt aus der European Summer School 2023 in den Laboren von Fraunhofer ENAS und IWU und aus FUNKEN × TUC 2025, drei Workshops in den Zentren MAIN, MERGE und MeTech der TU Chemnitz mit der Ausstellung FUNKEN Echoes. Bspw.: Im Workshop „Common Matter” arbeitete die Künstlerin und Forscherin Yana Zschiedrich mit dem Team des Leichtbau-Zentrums MERGE an GEOBRIS, einer offenen Materialfamilie aus Bio-PLA und Mehlwurmfrass: in verschiedenen Füllgraden compoundiert, extrudiert, zu Folien kalandriert und zu Filament für den 3D-Druck verarbeitet. Die Teilnehmenden prüften an den Maschinen von MERGE das ästhetische, technische und erzählerische Potenzial des Materials und legten ein gemeinsames Materialarchiv an. Für das Labor war das ein Materialtest unter Bedingungen, die kein Prüfstand stellt.







