Die neue Spur, in einem Monat. Ab 12.000 EUR.
Ablauf.
- Gespräch: Technologie, Team, gewünschtes Ergebnis (Objekt, Anwendung oder Geschichte), Zeitraum, Ort.
- Kuratieren: FUNKEN schlägt zwei oder drei Künstlerinnen und Künstler vor. Sie entscheiden mit.
- Auftakt mit dem Koffer: Ihr Team packt Material, Werkzeug, Bilder, Spuren des Alltags, die künstlerische Seite ihren.
- Vier Wochen: Die Künstlerin oder der Künstler arbeitet in Ihrem Unternehmen oder Labor, im Tandem mit Ihrem Team, nach dem Modell des FUNKEN Kollegs. Wöchentliche Reflexion mit dem Creative Catalyst.
- Öffentliches Showing, bei Ihnen, bei FUNKEN oder bei einem Partner.
- Übergabe: Dokumentation, Bilder, Objekt oder Anwendung, Nutzungsrechte, und ein Gespräch über das, was weitergehen könnte.
Was entsteht. Verlässlich: Objekt, Anwendung oder Geschichte als fertiges Ergebnis, Showing mit Publikum, Dokumentation, wie sie der Katalog „FUNKEN Kolleg” für fünf Kollaborationen zeigt. Möglich: ein Prototyp und eine technische Frage, die vorher niemand gestellt hat. In unseren Kooperationen haben wir immer wieder erlebt, wie die Fragen der Künstlerinnen und Künstler zu Fixpunkten wurden, an denen sich die Teams orientierten. Daraus sind neue Ideen entstanden, Kommunikationsstrategien, Demonstratoren für Messen, in einigen Fällen neue Entwicklungen und Zugänge zu neuen Märkten. Wandel kommt aus Experimenten, die Ideen hervorbringen, bevor eine Technologie fertig ist. Wer die Lösung kauft, bekommt den Weg nicht mit.
Was Sie einbringen. Eine feste Ansprechperson, Zugang zu Technologie, Labor oder Werkstatt für vier Wochen, Zeit für die wöchentliche Reflexion, und einen Ort oder einen Termin für das Showing.
Preis und Leistungen. Ab 12.000 EUR. Enthalten: Honorar, Creative Catalyst, Produktion bis zu einer Grenze, Showing, Dokumentation. Nicht enthalten: Produktion über die Grenze hinaus, Reisen außerhalb der Region. Das Werk bleibt bei der Künstlerin oder dem Künstler, Sie erhalten ein Nutzungsrecht für Ausstellung und Kommunikation; alle Inhalte sind nicht exklusiv, sofern nichts anderes vereinbart wird. Technische Ergebnisse regeln wir je Auftrag. Das Objekt für die Messe als eigener Auftrag: 8.000 bis 15.000 EUR je nach Produktion, mit Kaufoption. Kapazität 2027: vier bis sechs Kollaborationen.
Referenz. Pinpoint aus Chemnitz baut Ortungssysteme für Innenräume. Im FUNKEN Kolleg 2025 arbeitete das Unternehmen vier Wochen mit Matthias Millhoff (embeat), Frederike Moormann, Lefteris Krysalis und Diana Karle an der Frage, was Bewegung im Raum hörbar machen kann. Ergebnis: „Knatternde Landschaften, summende Motoren”, ein begehbares Klangarchiv der Chemnitzer Autogeschichte, gesteuert von den Schritten der Besucher, und ein Prototyp, den Pinpoint im Anschluss weiterentwickelte. Fünf Monate später zeigte das Unternehmen in der Maschinenbauhalle in der Gießerstraße die zweite Iteration: Vox Ex Machina, Head-Tracked Spatial Audio mit Innenraum-Geolokalisierung, als App auf dem Smartphone. Die Technologie gab es vor der Zusammenarbeit nicht. Ein Jahr nach dem Kolleg führt Pinpoint Museen als eigenes Anwendungsfeld. „Die Zusammenarbeit war ein bisschen wie ein Playground, um herauszufinden, was unsere Technologie wirklich leisten kann”, Ian Jagiella, Pinpoint GmbH. → Ergebnisse: Vox Ex Machina, FUNKEN Kolleg, Katalog 2025







